THE WHEEL WEEK
The Wheel Week – Keramik Intensivwoche für Fortgeschrittene in Stuttgart

The Wheel Week – Die Keramik Intensivwoche für Fortgeschrittene in Stuttgart. Eine Woche, die wir so noch nie gemacht haben. Fünf Tage intensives Töpfern für Menschen, die bereits drehen können und wirklich weiterkommen wollen. Täglich neue Themen, viel Zeit an der Drehscheibe, gemeinsames Mittagessen – und am Dienstag ein Gastlehrer aus Japan.
Für wen ist die „Wheel Week“?
Diese Intensivwoche richtet sich an fortgeschrittene Hobbykeramiker, semiprofessionelle und professionelle Töpfer mit fundierter Dreherfahrung. Wer bei uns in der Offenen Werkstatt oder anderswo regelmäßig an der Drehscheibe arbeitet, ist genau richtig.
Die Wheel Week ersetzt keinen Einsteigerkurs. In dieser Intensivwoche kannst du ganz viel neues Wissen mitnehmen und auch mal über deine bisherigen Grenzen hinausgehen.
Wir arbeiten auf Augenhöhe. Deshalb gibt es keine direkte Buchung – sondern eine kurze Bewerbung. So stellen wir sicher, dass alle Teilnehmenden von der Woche profitieren.

Die Intensivwoche im Überblick
Die ganze Woche steht dir unlimited Ton zur Verfügung und du kannst in deinem Tempo mit unserer Unterstützung an eigenen Projekten arbeiten. Zusätzlich bekommst du täglich tiefe Einblicke in Techniken, die wir so in der Offenen Werkstatt und Kursen noch nie gezeigt haben.
Montag – Ankommen, Grundlagen, Wochenprojekt
Der erste Tag gehört dem ehrlichen Blick. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde besprechen wir den Ablauf der Woche – hast du ein bestimmtes Projekt, was willst du erreichen, wo stehst du wirklich? Dann direkt an die Drehscheibe: nicht als Wiederholung, sondern als bewusster Neustart. Du merkst schnell, wo du stehst – und wo die Woche hingeht. Wir unterstützen dich bei all deinen Themen.
Dienstag – Japan zu Gast: Ido Ferber
Ido Ferber hat in Japan bei japanischen Meistern gelernt. Er erzählt von seinem Weg und arbeitet mit uns an Japanese Everyday Objects: Yunomi, Guinomi, Schalen zum Anfassen und Benutzen. Ein Tag, der nicht nur das Drehen, sondern auch das Denken über Keramik beeinflusst.
Mittwoch – Große Formen, großes Vertrauen
Am dritten Tag geht es um Kontrolle bei großen Mengen Ton. Nicht nur kneten und vorbereiten, sondern auch die großen Mengen in die Höhe und Form bringen und kontrollieren. Gedrehte Stücke sollen auch mal aufgeschnitten werden. Wer heute aus seiner Komfortzone herausgeht, arbeitet morgen anders.
Donnerstag – Oberfläche, Dekor, japanische Techniken & Reparaturen
Oberfläche als gestalterisches Element und nicht als Nachgedanke. Werkzeuge, Farben, Techniken und japanische Elemente, die wir so noch nie in der Werkstatt gezeigt haben. Außerdem: Fehler passieren in jeder Phase. Wir zeigen, wie du sie reparierst – beim Drehen, beim Abdrehen, nach dem Schrühbrand und sogar nach dem Glasurbrand.
Freitag – Glasur ist nicht nur Dekoration
Glasur ist kein Finish. Sie ist Teil des Entwurfs. Wir sprechen über Glasurkonzepte, Brennkurven, Ton- und Glasurwahl als gestalterische Entscheidung – und wie man ein Stück schon an der Drehscheibe so anlegt, dass die Glasur später Details herausarbeitet oder hervorhebt. Dazu Fehlerdiagnose: was ist warum schiefgegangen?
Was ist alles in der Intensivwoche inklusive?

Ton, Werkzeug und Nutzung aller Maschinen
Lerninhalte, Kurse & Workshop mit Ido Ferber
Fertigstellung der Keramik & Versand
Tägliches gemeinsames Mittagessen (vegetarisch / vegan)
Kaffee, Tee und Wasser ganztägig
Pizza am Freitagabend in der Werkstatt
Goodie Bag
Special Guest am Dienstag: Ido Ferber

Über Ido Ferber
Ido Ferber wurde 1989 in Karmey Yosef geboren, einem kleinen Dorf in Israel, umgeben von Olivenhainen und Natur. Mit 15 Jahren betrat er zum ersten Mal eine Keramikwerkstatt – und fand dort etwas, das ihn nicht mehr losließ.
Nach einem Studium des Industrial Design an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem und Jahren in denen er als Zimmermann, Gärtner und Schmied arbeitete, folgte er mit 31 einem Stipendium der japanischen Regierung und zog nach Tokio. Dort schloss er seinen Master in Ceramic Craft an der Tokyo University of the Arts ab – einer der renommiertesten Kunsthochschulen Japans.
Nach seinem Abschluss ergab sich eine seltene Gelegenheit: Er wurde Lehrling in der Yuushin Gama, der Werkstatt von Matsuzaki Ken in Mashiko – einem der bedeutendsten Keramikzentren Japans. Eine Ausbildung, die nicht vielen zugänglich ist.
Heute lebt Ido Ferber mit seiner Familie in Yamanaka Onsen, Ishikawa, in der japanischen Landschaft – und entwickelt dort sein eigenes Studio, verwurzelt in den Materialien und Traditionen dieses Ortes. Seine Arbeiten wurden in Galerien und Museen in Tokio, London, Paris, Tel Aviv und Seoul gezeigt.
Was ihn antreibt
Ido arbeitet hauptsächlich Gebrauchskeramik – Schalen, Becher, Gefäße die im Alltag genutzt werden. Nicht als Ausstellungsobjekte, sondern als Begleiter des täglichen Lebens.
„Ein Gefäß soll nicht nur auf einem Sockel stehen und angeschaut werden. Es soll ein Werkzeug sein, das in das Leben anderer passt – berührt und benutzt wird.“


Der Workshop: Everyday Objects of Japan
An diesem Tag zeigt Ido Ferber fünf ikonische Formen der japanischen Alltagskeramik – erklärt ihre Geschichte, ihre Funktion und demonstriert ihre Herstellung an der Drehscheibe.
Jede Form – ob Teeschale, Sake-Becher oder Ausgussgefäß – folgt einer klaren Frage: Wie fühlt sich das in der Hand an? Wie passt es in den Moment, für den es gemacht wurde?
Was kostet die Intensivwoche „The Wheel Week“?
pro Person
799 €
- inkl. Material, Lerninhalte, Verpflegung, Goodie Bag
Alle Preise inkl. 19% USt.
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Wo findet die Intensivwoche statt?
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Mehr InformationenFAQ zur Wheel Week
Für Hobbykeramiker, semiprofessionelle und professionelle Keramiker:innen. Du solltest regelmäßig an der Drehscheibe arbeiten und grundlegende Formen sicher drehen können. Die Wheel Week ersetzt keinen Einsteigerkurs. In dieser Intensivwoche kannst du ganz viel neues Wissen mitnehmen und auch mal über deine bisherigen Grenzen hinausgehen.
Wir arbeiten ausschließlich über Bewerbungen. Das stellt sicher, dass alle Teilnehmenden auf einem vergleichbaren Niveau arbeiten. Nach Eingang deiner Bewerbung melden wir uns persönlich – bei Zusage erhältst du die Rechnung. Mit Zahlungseingang ist dein Platz gesichert.
Wir stellen dir Handtücher, Schürzen und Werkzeuge zur Verfügung. Falls du deine eigenen Werkzeuge mitbringen möchtest, kannst du das sehr gerne tun. Ton, Werkzeuge der Werkstatt und alle Materialien sind in der Intensivwoche inklusive.
Kunden der Offenen Werkstatt können ihre Stücke im regulären Werkstattbetrieb nach der Woche weiter verarbeiten, abdrehen und glasieren. Das Material ist hierbei inklusive, wird aber nicht verschickt.
Für externe Kunden ist der Glasurservice und Versand von 3 fertigen Teilen im Preis enthalten. Falls mehr Stücke von uns fertig gestellt und verschickt werden sollen, ist dies gegen Aufpreis möglich. Du kannst selbstverständlich alle gedrehten Stücke nach der Intensivwoche mit nach Hause nehmen und in deiner eigenen Werkstatt fertigstellen.
Mittagessen ist täglich vegetarisch und vegan. Bitte gib Allergien und Unverträglichkeiten in deiner Bewerbung an.

